Behandlung von Nierenerkrankungen

Chronisch nierenkranke Patienten, die auf eine Dialysebehandlung angewiesen sind, können zwischen drei Nierenersatzverfahen wählen: Hämodialyse (HD), Peritonealdialyse (PD; Bauchfelldialyse) und Nierentransplantation. Als Standardverfahren gilt die Hämodialyse.

Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Dialysearten, die Möglichkeiten von Urlaubsdialysen und weitere Informationen zur Nierentransplantation.

Manche der folgenden Leistungen sind leider nicht an allen Zentren verfügbar. Bitte erkundigen Sie sich über die entsprechenden Angebote bei Ihrem Zentrum vor Ort.

Die Akutdialyse ist eine Behandlung für Patienten mit einer akuten oder plötzlich eintretenden Verschlechterung der Nierenfunktion, die zumeist infolge eines Unfalls oder einer Verletzung auftritt. Ihre Nieren können sich nach der Behandlung wieder erholen.

Bei der Apherese wird das Blut außerhalb des Körpers von Bestandteilen wie Plasma und Blutplättchen gereinigt und anschließend zurück in den Körper geleitet. Für die Behandlung wird der Patient an ein Gerät angeschlossen, das zunächst das Blutplasma von den Blutzellen trennt, anschließend das Plasma von den Schadstoffen reinigt und die übrigen, gesunden Bestandteile wieder in den Körper leitet. Wie lange die Apherese dauert, hängt davon ab, welches Verfahren Ihr Arzt verordnet. In der Regel beträgt die Länge der Behandlung jedoch zwischen zwei und drei Stunden.

Bei der CAPD führt der Dialysepatient täglich zwei bis fünf Wechsel der Dialyselösung, sogenannte Beutelwechsel, manuell selbst durch. Ein Gerät ist dazu nicht erforderlich. Für den Wechsel lässt der Patient alle fünf bis sechs Stunden die Spülflüssigkeit aus dem Bauchraum ab und direkt danach wieder neue Flüssigkeit einlaufen. Der Patient nimmt einen Beutel mit dem Dialysat, das aus Wasser und Mineralstoffen besteht, und leitet diese über einen PD-Katheter in den Bauchraum. Nach einigen Stunden wird das verbrauchte Dialysat über den Katheter in einen leeren Beutel abgelassen. Anschließend wird neue Spüllösung in den Bauch eingeleitet. Dieser Prozess wird alle paar Stunden wiederholt.

Das Einfüllen und Ausleiten dauert jedes Mal 15 bis 20 Minuten und kann an einem sterilen Ort zu Hause oder am Arbeitsplatz durchgeführt werden. Patienten, die noch über ein hohes Maß an Nierentätigkeit verfügen, müssen die Spülflüssigkeit mitunter nur zwei bis drei Mal täglich austauschen. Bei den meisten Patienten ist dieser Vorgang jedoch vier bis fünf Mal täglich erforderlich.

Die Hämodialyse (HD) ist ein Verfahren, bei dem Stoffwechselabbauprodukte und überschüssiges Wasser aus dem Blut entfernt und dem Körper bestimmte Elektrolyte (Natrium, Kalium, Bicarbonat, Chlorid, Calcium, Magnesium und Phosphat) zugeführt werden. Erfahren Sie mehr »

 

Die Hämofiltration ähnelt der Hämodialyse und ist eine Alternative zur Hämo- und Peritonealdialyse. Das Verfahren wird auch bei Patienten angewendet, bei denen sich die Nierenfunktion zumeist infolge einer Verletzung akut oder plötzlich verschlechtert. Sie wird meist in der Intensivmedizin und bei instabilen Risikopatienten mit Begleiterkrankungen eingesetzt.

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Für Ihre Lebensqualität ist es wichtig, eine Behandlungsform zu wählen, die zu Ihrem Alltag passt. Viele Menschen entscheiden sich deshalb dafür, die Hämodialyse selbständig zu Hause durchzuführen. Erfahren Sie mehr »

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Wenn ein Dialysepatient aufgrund einer anderen Krankheit in einem Krankenhaus stationär behandelt werden muss, kann DaVita während des Aufenthalts häufig die notwendige Dialyse bieten. Erfahren Sie mehr »

Die IPD ist eine weitere Form der Peritonealdialyse und wird durch geschultes Personal in einem Krankenhaus oder stationär durchgeführt. Das Gerät, das dabei eingesetzt wird, ist das gleiche wie bei der kontinuierlichen zyklischen Peritonealdialyse (CCPD). Dabei handelt es sich um ein spezielles Dialysegerät, das sowohl beim Patienten zu Hause als auch im Krankenhaus eingesetzt werden kann. Die Behandlung erfolgt automatisch. DaVita bietet dreimal wöchentlich nächtliche IPD-Behandlungen mit einer Dauer von zehn bis zwölf Stunden in Spezialabteilungen an.

Die Lipidapherese ist eine Form der Apherese, bei der das Blut vom „schlechten“ Cholesterin gereinigt wird. Patienten mit einer erblich bedingten Fettstoffwechselstörung – z. B. ein stark erhöhter Cholesterin- oder Piloprotein(a)-Spiegel – haben ein höheres Risiko, an einer koronaren Herzkrankheit oder einer sonstigen Komplikation durch Arterienverkalkung zu erkranken. Auch junge Menschen können davon betroffen sein. Falls eine medikamentöse Behandlung nicht ausreicht, um solchen Komplikationen vorzubeugen, und alle sonstigen Risikofaktoren einer Arterienverkalkung ausgeschlossen oder erfolgreich behandelt worden sind, ist die Durchführung einer Apherese möglich. Die Behandlung muss in der Regel einmal wöchentlich durchgeführt werden und dauert zwei bis drei Stunden.

Die nächtliche Dialyse findet dreimal wöchentlich im Krankenhaus statt – während der Patient schläft – und dauert acht Stunden. Erfahren Sie mehr »

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Bei der Peritonealdialyse (PD) übernimmt das gut durchblutete, halb durchlässige Bauchfell die Funktion der Nieren als körpereigene Filtermembran. Mit Unterstützung einer sterilen Dialyselösung wird das Blut in der Bauchhöhle von giftigen Substanzen gereinigt und überschüssiges Wasser entfernt. Erfahren Sie mehr »

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Separater Behandlungsbereich für Patienten mit infektiösen Blutkrankheiten. Weitere Informationen folgen.

Falls Sie auf eine Dialysebehandlung angewiesen sind, kann für Sie eine weitere Nierenersatztherapie – die Nierentransplantation – in Frage kommen. Ihr Arzt wird mit Ihnen die einzelnen Schritte einer Transplantation besprechen. In der Regel wird er Sie zu diversen Untersuchungen an ein Transplantationszentrum überweisen. Dort werden Sie eingehend untersucht, um festzustellen, ob Sie aus medizinischer Sicht als Organempfänger infrage kommen. Erfahren Sie mehr »

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